Perspektiven
Methoden
Akupunktur
→ www.jcm.co.uk
Dreimal jährlich erscheint “The Journal of Chinese
Medicine”. Einige Artikel des jeweils neuesten Hefts sind
abrufbar.
→ de.wikipedia.org...
Akupunktur bei der 'Wikipedia'.
Chirotherapie
(Manuelle Medizin)
→ www.chiropraktik.ch
Themen zu Chiropraktik und Gesundheit des ”Informationsdienstes für
Chiropraktik in
der Schweiz”.
Eigenbluttherapie
→ de.wikipedia.org...
Ein Artikel der 'Wikipedia'.
Neuraltherapie
→ www.neuraltherapie.at
Die Seite der “Österreichischen Medizinischen Gesellschaft
für
Neuraltherapie und Regulationsforschung”.
Einführung in die
Methode, ihre
Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Geschichte.
→ www.ignh.de
Informationen der "Internationalen Medizinischen Gesellschaft für
Neuraltherapie nach Huneke Regulationstherapie e.V."
Pflanzenheilkunde
Link
zur Seite des 'Komitee Forschung Naturmedizin' führt u.a. zu
Heilpflanzen- Dokumentationen und Presseberichten.
Symbioselenkung
→
de.wikipedia.org...
Übersichtsartikel
der Wikipedia' mit weiterführenden Links zur Symbioselenkung bzw.
'Mikrobiologischen Therapie'.
Umweltmedizin
→ www.allum.de
Das überaus informative 'Informationsangebot Allergie, Umwelt und
Gesundheit'.
Tonsillitis
Definition:
Angina (gr. ancho, lot ango: verengere,
würge) acuta:
meist
durch
hömolysierende Streptokokken, seltener durch Staphylokokken
und
Pneumokokken, auch in Verbindung mit Virusinfekten, beiderseitiger
Halsschmerz, besonders beim Schlucken, auch in die Ohren ausstrahlend,
kloßige Sprache, Fieber über etwa vier Tage,
Schwellung und
Druckschmerz der Lymphknoten am Kieferwinkel, Rötung der
geschwollenen
Tonsillen (T. catarrhalis) und der Gaumenbögen,
häufig
Beläge in Form
von Stippchen an den Kryptenmündungen ( A. lacunaris) oder von
konfluierenden Belägen (Pneumokokken).
Naturheilkundliche
Maßnahmen:
1
| Wickel
Die
thermische Wirkung ist die eigentliche therapeutische Aktion bei der
Anwendung. Durch das direkte Aufliegen auf der Haut entwickelt sich ein
thermisches Ungleichgewicht, welches bei kalten Anwendungen intensiver
als bei warmen ist. Beim kalten Wickel spaltet sich die ausgleichende
Reaktion der Körpers in zwei Phasen: Infolge des
Kälteschocks
-
Zusammenziehen des Gewebes - Stoffaustausch langsamer, Reaktion des
Körpers jetzt intensiv und schnell - rasche Zirkulation des
Blutes
-
Entschlackung - Stoffwechsel.
Bei
der warmen Anwendung entfällt wegen der schon
zugeführten
Wärme die
erste Reaktion. Deshalb gut anwendbar bei kleineren Kindern und alten
Leuten.
Prießnitz
- Wickel: Baumwollwindel o.ä. mit Wasser (17 - 19°C
!)um den
Hals, mit
Wollschal bedecken und zwei- bis dreimal wiederholen.
Quarkwickel:
Dauer ca. 20 Minuten, nicht mehr als 2x täglich - nach
Möglichkeit
Vollmilchquark, vor Anwendung eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen
lassen !
Zitronenwickel:
Zwei Zitronen in Scheiben schneiden und
nicht länger als eine Stunde auflegen - Vorsicht bei
Allergikern !
Kartoffelwickel:
Einige Kartoffeln dämpfen,
quetschen und in Baumwollwindel für ca. 30 Minuten auflegen.
Zwiebelwickel
bei Tonsillitis mit viel Schleimbildung:
Einige Zwiebeln schneiden, dünsten und für ca. 30
Minuten
auflegen.
2
| Ausleitende Verfahren:
Cantharidenpflaster:
Blasenziehendes Mittel (Vesikantien), Verwendung seit Jahrtausenden,
Extrakt aus der Laufkäferart „Spanische
Fliege“. Ausspruch von
Paracelsus hierzu: nur der verdiene den Namen Arzt, der mit einem
Cantharidenpflaster heilen kann, denn dort wo die Natur Schmerz
hervorbringe, dort will sie schädliche Stoffe
anhäufen und
entleeren.
Wo sie dies selbst nicht fertigbringt, mache man ein Loch in die Haut
und lasse diese Stoffe heraus.
Das
Cantharidenpflaster hat großen Effekt auf das Lymphsystem
(weißer
Aderlaß), Lymphdrainage nach innen - je
größer der
Lymphabfluß, desto
weniger Schmerzen und Beschwerden ! Aktivierung immunkompetenter Zellen
und hydrolytischer Enzyme, zunächst lokal, später im
ganzen
Organismus,
immunologische Autoregulation wird wiederhergestellt - wichtig bei
chronischen Entzündungen.
Cantharidenpflaster
an die Kieferwinkel oder in den Nacken plazieren. In den Morgenstunden
und nicht zur Nacht anlegen, am günstigsten auf sulzige,
druckdolente
Stelle, etwa so groß wie ein bis zwei Briefmarken. Nach 12 -
16
Stunden
entsteht eine Brandblase, deren Häutchen nur entfernt werden
sollte,
wenn es eingerissen ist, sonst mit Verband belassen. Den Inhalt dieser
Blase kann man potenziert wieder verabreichen. Auf jeden Fall das
Sekret durch Kanülenstich in die Brandblase
abfließen lassen.
3
| Ernährungstherapie
Appetitlosigkeit
respektieren, auf Flüssigkeitszufuhr achten, keine Milch- oder
Milchmischgetränke wegen des verschleimenden Effekts.
Fruchtsäfte
könnten wegen des Säuregehalts Schmerzen verursachen.
4
| Phytotherapie
Salbei
(Salvia officinalis) als Tee zum Gurgeln oder Trinken, als Tropfen zum
Gurgeln. Bergwohlverleih (Arnica montana) als Tinktur zum Gurgeln.
5
| Eigenbluttherapie
C
5 am ersten und zweiten Tag, jeweils l x 3 Tropfen,
anschließend
C 7 in
dreitägigem Abstand 1 x 3 Tropfen täglich bis zur
völligen Genesung.
6
| Bachblütentherapie
Gute
Erfolge mit Star of Bethlehem.
7
| Akupunktur
Lu
11, 10, (KG 22), Di 11, 4, Dü 17, M 36, E 17,
Ohr-Allergiepunkur.
Anja
Zech,
Heilpraktikerin, Fehmarn
| anjazech@yahoo.de
Kommentar
zu diesem Artikel:
Zum
Punkt 4 wäre anzumerken, daß Salbei, wenn er als Tee
getrunken wird,
schweißhemmend wirkt und damit als Therapie für eine
akute
fieberhafte
Erkrankung nicht in Frage kommt. Im Gegenteil wäre eine
Schweißförderung wünschenswert, wie sie
durch
Lindenblüten- und
Holunderblütentee erreicht wird. Arnika (Bergwohlverleih)
muß auf jeden
Fall verdünnt werden, bevor man es zum Gurgeln nimmt, 5-10
Tropfen
Arnikatinktur auf 1 Glas warmes Wasser.
Christian Aegerter, Heilpraktiker |
21.05.2000