Perspektiven
Methoden
Akupunktur
→ www.jcm.co.uk
Dreimal jährlich erscheint “The Journal of Chinese
Medicine”. Einige Artikel des jeweils neuesten Hefts sind
abrufbar.
→ de.wikipedia.org...
Akupunktur bei der 'Wikipedia'.
Chirotherapie
(Manuelle Medizin)
→ www.chiropraktik.ch
Themen zu Chiropraktik und Gesundheit des ”Informationsdienstes für
Chiropraktik in
der Schweiz”.
Eigenbluttherapie
→ de.wikipedia.org...
Ein Artikel der 'Wikipedia'.
Neuraltherapie
→ www.neuraltherapie.at
Die Seite der “Österreichischen Medizinischen Gesellschaft
für
Neuraltherapie und Regulationsforschung”.
Einführung in die
Methode, ihre
Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Geschichte.
→ www.ignh.de
Informationen der "Internationalen Medizinischen Gesellschaft für
Neuraltherapie nach Huneke Regulationstherapie e.V."
Pflanzenheilkunde
Link
zur Seite des 'Komitee Forschung Naturmedizin' führt u.a. zu
Heilpflanzen- Dokumentationen und Presseberichten.
Symbioselenkung
→
de.wikipedia.org...
Übersichtsartikel
der Wikipedia' mit weiterführenden Links zur Symbioselenkung bzw.
'Mikrobiologischen Therapie'.
Umweltmedizin
→ www.allum.de
Das überaus informative 'Informationsangebot Allergie, Umwelt und
Gesundheit'.
Trinkturniere
Wer heute
zu einem naturheilkundlich eingestellten Behandler oder zu einem
Heilpraktiker geht, wird kaum ohne den gutgemeinten Rat entlassen,
“mehr zu trinken”, am besten gleich mehrere Liter
täglich, um sich
“besser zu entgiften”.
Selbstverständlich
kommt es vor, daß zu wenig neutrale Flüssigkeit
getrunken
wird. Ältere Leute vergessen es manchmal, trocknen aus und
werden
verwirrt, was nicht gerade selten zur Aufnahme in einer Klinik
führt. Auch wer einen zu hohen Harnsäurespiegel im
Blut hat,
sollte vermehrt trinken, um die Nieren zur Ausscheidung dieses Gicht
auslösenden Stoffes zu bewegen. Tees mit Brennessel,
Löwenzahn und anderen Pflanzen dienen der Verbesserung des
Stoffwechsels. Sie wirken nicht nur entwässernd, sondern haben
auch einen aktivierenden Effekt auf das größte
Entgiftungsorgan des Körpers, die Leber.
Ein
Großteil der Bevölkerung leidet an Verstopfung und
verspricht sich einen besseren Stuhlgang durch das
übermäßige Trinken. Eine 1999 in den USA
veröffentlichte Studie konnte jedoch zeigen, daß das
Stuhlvolumen bei zwei Patientengruppen mit unterschiedlichen
Trinkgewohnheiten gleich blieb. Nur die Urinproduktion nahm bei den
Vieltrinkern signifikant zu.
Wie
wichtig ist das zusätzliche und vermehrte Trinken für
die
durchschnittlich (un-)gesunde Bevölkerung?
Der
große Naturheilkundige Pfarrer Kneipp hat sich vor
über 100
Jahren Gedanken über die Vieltrinker gemacht - offensichtlich
damals wie heute eine Modeerscheinung.
Trinken
des Wassers
aus: “Meine
Wasser-Kur” von Sebastian Kneipp (1886)
“Ich warne
vor zwei Extremen, d.h. vor zwei das richtige Maß
überschreitenden Ansichten. Es sind einige Jahrzehnte her, da
gab
es förmliche Wassertrinkturniere. Wer die meisten
“Maßerln
zwang”, der war der größte Held. Ein
tägliches
Quantum
von 4, 6, 8, 10 Maß zählte durchaus nicht zu den
Seltenheiten. Noch heutzutage spukt in manchem Kopfe der Gedanke, viel
Wassertrinken müsse gesund machen. ...
Der
unendlich weise Schöpfergott läßt den
Hunger ein
Zeichen geben, wann gegessen, den Durst anklopfen, wann getrunken
werden soll. Der Menschenkörper, diese lebendige Uhr vom
besten
Gang und Schlag, liefe und schlüge vortrefflich, wenn nicht
der
Menschenthor Schmutz und Sand und anderen Unrath zwischen die
Räder werfen und so den geordneten Lauf stören,
vielleicht
zerstören würde.
So oft die
zahmen und wilden Tiere Hunger verspüren, suchen sie Nahrung;
so
oft der Durst sich einstellt, eilen sie zum frischen Quell. Nach
erfolgter Sättigung hören sie sofort auf, ein
Weiteres zu
sich zu nehmen. Gerade so handelt der unverdorbene Mensch bei
geregelter Lebensweise, gleichviel ob er gesund sei oder krank.
Demnach
lautet unser einziger und oberster Grundsatz, den ein Jeder befolgen
sollte:
Trinke, so
oft es Dich dürstet, und trinke nie viel ! .... es bleibt mir
wenigstens stets ein Räthsel, wie gleichwohl so viele Menschen
ohne jedes Bedürfnis im armen Magen förmliche
Überschwemmungen anrichten. So etwas kann ja nicht
ungerächt
bleiben.”