Perspektiven


Methoden

Akupunktur

www.jcm.co.uk
Dreimal jährlich erscheint “The Journal of Chinese Medicine”. Einige Artikel des jeweils neuesten Hefts sind abrufbar.
de.wikipedia.org...
Akupunktur bei der 'Wikipedia'.

Chirotherapie
(Manuelle Medizin)

www.chiropraktik.ch
Themen zu Chiropraktik und Gesundheit des ”Informationsdienstes für Chiropraktik in der Schweiz”.

Eigenbluttherapie

→ de.wikipedia.org...
Ein Artikel der 'Wikipedia'.

Neuraltherapie

www.neuraltherapie.at
Die Seite der “Österreichischen Medizinischen Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung”.
Einführung in die Methode, ihre Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Geschichte.
www.ignh.de
Informationen der "Internationalen Medizinischen Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke  Regulationstherapie e.V."

Pflanzenheilkunde

Link zur Seite des 'Komitee Forschung Naturmedizin' führt u.a. zu Heilpflanzen- Dokumentationen und Presseberichten.

Symbioselenkung

de.wikipedia.org...
Übersichtsartikel der Wikipedia' mit weiterführenden Links zur Symbioselenkung bzw. 'Mikrobiologischen Therapie'.  

Umweltmedizin

www.allum.de
Das überaus informative 'Informationsangebot Allergie, Umwelt und Gesundheit'.























































Das Verhütungsbuch für Girls (und Boys)

Petra Neumayer

Das Verhütungsbuch für Girls (und Boys)       

2003. 128 Seiten mit Cartoons. 
Foitzick Verlag | Preis: 14.90 Euro (Ladenpreis)





 

Zunehmend steht in der öffentlichen Debatte die Aufrechterhaltung der sozialen Sicherungssysteme im Vordergrund. Vor allem die umlagefinanzierte Rente kann nur dann über einen langen Zeitraum stabil gehalten werden, wenn - statistisch gesehen - statt der derzeitigen 1,6 Kinder mindestens 2,1 pro Paar aufwachsen. Nur so kann die Bevölkerungszahl und damit das Rentenniveau der kommenden Generationen gesichert werden (später ausreichende Arbeitseinkommen vorausgesetzt).

Dem allgemeinem Konsens darüber, daß die Geburtenrate angehoben werden müßte, steht die Tatsache gegenüber, daß in Deutschland jährlich mindestens 140.000 Abtreibungen mit einem überproportionalen Anteil bei Mädchen unter 15 Jahren vorgenommen werden oder viele junge Mädchen sehr früh ungewollt Mutter werden. Kinder, die Kinder aufziehen, abtreiben lassen oder in Kinderklappen deponieren - dies wollen sicher auch die nüchtern rechnenden Demographen nicht. Doch was tun öffentliche Stellen, was geschieht in den Familien und der Umgebung der Jugendlichen, um dieser Tendenz entgegenzuwirken ?

Petra Neumayer spricht mit ihrem vor kurzem erschienenen Buch die Altersgruppe der 15- bis 18-jährigen an, die ihre ersten Erfahrungen mit der Sexualität machen, meist ohne Genaueres über ihren Körper und die Möglichkeiten der Schwangerschaftsverhütung zu wissen. Sie wendet sich in sachlichem, aber zuweilen auch saloppem und beruhigend-gefühlvollem Ton vor allem an Mädchen, indirekt aber auch an die jungen Herren der Schöpfung.

Das Buch ist klar gegliedert. Zunächst erfahren die Leser, welche Risikofallen es vor allem bei unerfahrenen jungen Menschen in Hinblick auf eine mögliche Schwangerschaft gibt, wie man sie erkennen und mit den gegebenen Informationen vermeiden kann. Beschrieben werden die psychologischen Besonderheiten der Selbstfindung und der Suche nach dem anderen Menschen. Die Autorin geht dann zu den mittlerweile sehr ausgeklügelten Verhütungsmöglichkeiten über. In sechs Abschnitten läßt sie die wichtigsten Methoden der Empfängnisverhütung Revue passieren: hormonelle Methoden, die Spirale, mechanische, chemische und natürliche Verhütungsmethoden sowie etwas abseits davon die Sterilisation (von der sie jungen Menschen allerdings abrät). Der mittlerweile fast unüberschaubare Markt der Verhütungsmethoden und -systeme wird von ihr souverän beschrieben, sie vergleicht Vor- und Nachteile, Kosten und Sicherheit und rät auch zu bestimmten, besonders sinnvollen Kombinationen. Aufgelockert wird der Text durch die hintergründig lustigen Zeichnungen von Klaus Müller, die an passenden Stellen eingestreut sind.

Ganz im Vordergrund stehen in Petra Neumayers Buch die hormonellen Methoden der Empfängnisverhütung - wie könnte es anders sein ? In puncto Sicherheit und praktischer Anwendbarkeit sind sie optimal. Die pharmazeutische Industrie hat sich seit Einführung der Pille Anfang der 60er Jahre einiges einfallen lassen, um dem Bedürfnis nach Bequemlichkeit und Praktikabilität der Hormoneinnahme entgegenzukommen. Vor allem in den letzten Jahren hat sich in Hinblick auf Dosierung und Applikation einiges verändert: die Hormondosierung wurde reduziert, Hormonstäbchen /-spirale, Vaginalring, Dreimonatspille und Verhütungspflaster sind als Anwendungsformen neu hinzugekommen. Die Autorin betont aber, daß die angeblich komplizierteren natürlichen Verhütungsmethoden den hormonellen Mitteln in der praktischen Anwendung und Sicherheit nicht nachstehen müssen. Bei konsequenter Durchführung und sinnvoller Kombination (dem im Buch immer wieder propagierten “Verhütungsmix”) seien natürliche Methoden in etwa gleich sicher und fast genauso leicht anzuwenden. 

Auch die Risiken und Unannehmlichkeiten, die die Einnahme der hormonellen Empfängnis- verhütungsmittel bei jungen Mädchen haben können, werden angesprochen: in erster Linie das Thromboserisiko bei zusätzlichem Rauchen, aber auch das mögliche spätere Risiko, eine Thrombose zu entwickeln. Ein weiteres mögliches Risiko im Zusammenhang mit der Einnahme von Hormonpräparaten vor allem in der Jugend erwähnt die Autorin leider nicht, nämlich die Schilddrüsenüber- und -dysfunktion, die sehr oft bei Frauen im mittleren Alter auftritt und möglicherweise mit der jahrelangen Einnahme der “Pille” in Verbindung gebracht werden kann. Ein Zusammenhang mit späteren Schilddrüsenerkrankungen ist zumindest sehr wahrscheinlich, wenngleich natürlich die heutigen hormonellen Verhütungsmittel wesentlich geringer dosiert sind als zu Beginn der Pillen-Ära. Einige Internet-Links, die in diese Problematik einführen, sind über unsere Link-Liste anzusteuern. 

Ein weiterer Abschnitt des Buches beschäftigt sich mit dem Besuch beim Frauenarzt, der für viele junge Mädchen eine Hürde darstellt auf dem Weg zum Pillen-Rezept. Eine hierfür möglicherweise notwendige Einverständniserklärung der Eltern wird ebenso erwähnt wie die Schweigepflicht des Arztes (auch gegenüber den Eltern !) und mögliche “Teenie-Sprechstunden” ohne gynäkologische Untersuchung. Auch der Ablauf der eigentlichen Untersuchung wird mit sensiblen Worten beschrieben. Angst vor dem Besuch beim Frauenarzt ist immerhin nach Ansicht der Autorin eine der Risikofallen für eine ungewollte Schwangerschaft in dem angesprochenen Alter.

Daß mit mechanischen und chemischen Verhütungsmethoden auch das Risiko einer Übertragung von Geschlechtskrankheiten, AIDS/HIV und Hepatitiden reduziert wird, ist ein weiterer Grund für junge Menschen, sich mit dem Buch zu beschäftigen. Auch dieser nicht gerade nebensächliche Aspekt wird von Petra Neumayer umfassend berücksichtigt.

Jürgen Flügge

Neue Wege

Die biologische Behandlung der Nasennebenhöhlen-
entzündung
Schriftenreihe Naturheilkunde
Heft 1 
- 3. Aufl. 2008 | Ansehen

Die biologische Behandlung der Arthrose
Schriftenreihe Naturheilkunde
Heft 2 
- 1. Aufl. 2002 | Ansehen

Die biologische Behandlung des Reizdarms
Schriftenreihe Naturheilkunde
Heft 3
1. Aufl. 2003 | Ansehen

Die biologische Behandlung von Sodbrennen und Reflux
Schriftenreihe Naturheilkunde
Heft 4
- 1. Aufl. 2007 | Ansehen

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bei ... www.offizin-online.de


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- Stündlich aktualisierte Ozonwerte und Prognosen des Umweltbundesamtes (354 Meßstellen)
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